Predigt im Abendgottesdienst über 2. Mose 20,1-17

  • 08.10.2023 , 18. Sonntag nach Trinitatis
  • Pfr. i.R. Christian Wolff

Predigt über 2. Mose 20,1-17

18. Sonntag nach Trinitatis

Thomaskirche Leipzig, 08. Oktober 2023

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und unserem Herrn Jesus Christus. Amen.

1 Und Gott redete alle diese Worte:

2 (I) Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. 3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

4 (II) Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

7 (III) Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

8 (IV) Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. 9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. 10 Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. 11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

12 (V) Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.

13 (VI) Du sollst nicht töten.

14 (VII) Du sollst nicht ehebrechen.

15 (VIII) Du sollst nicht stehlen.

16 (IX) Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

17 (X) Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.

2. Mose 20,1-17

Als der frühere Regierende Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, seinen späteren Nachfolger, Pastor Heinrich Albertz, 1961 zum Innensenator berief, soll Brandt ihn mit den Worten umworben haben: „Du kennst wenigstens die zehn Gebote.“ Dass diese Kenntnis aber nicht ausreicht, um erfolgreich als Politiker zu agieren, erfuhr Heinrich Albertz 1967/68 äußerst leidvoll, als er nach dem gewaltsamen Tod des Studenten Benno Ohnesorg von seinem Amt zurücktreten musste. Denn die 10 Gebote bewahren nicht davor, falsch zu handeln. Sie decken vielmehr auf, dass wir Menschen oft wissentlich das Falsche tun.

Dennoch: Die 10 Gebote sind auch für Menschen, die keine besonders enge Beziehung zur Kirche haben, wie Gerüststangen, auf die niemand verzichten möchte – auch wenn man gar nicht so genau weiß, was die 10 Gebote im einzelnen regeln. Aber zumindest haben die meisten Menschen die Vorstellung: Wenn ich mich an die 10 Gebote halte, dann habe ich einigermaßen Gewähr, als anständiger Mensch durchs Leben zu kommen. So verbinden wir mit dem Stichwort „die 10 Gebote“ Werte wie Nächstenliebe, Menschenwürde, Anstand, Moral. Und da, wo es an diesen Werten mangelt, stellen wir betroffen fest: Da kennt einer noch nicht einmal die 10 Gebote! Kennen aber wir sie? Können wir sie aufsagen? Und dann die ewige Frage im Konfirmandenunterricht: Müssen wir die Gebote auswendig lernen? Wenn ich die Frage bejaht habe, dann folgte die nächste: Müssen wir sie uns wortwörtlich einprägen? Auch die habe ich immer mit einem klaren Ja beantwortet. Aber: Was heißt wortwörtlich? So wie die Gebote in Luthers Kleinem Katechismus stehen? Oder so, wie ich sie bei Wikipedia im Internet nachlesen kann? Oder so, wie sie in der Bibel überliefert sind?

Die Fassung aus dem 2. Buch Mose haben wir in der Lesung gehört. Manch einer wird gestutzt haben. Denn das hört sich etwas anders an als die vielen aus Luthers kleinem Katechismus vertrauten Formulierungen. Wie aber kommt es zu diesen Unterschieden? Die Antwort ist relativ einfach: Martin Luther hat die 10 Gebote für sein Anliegen bearbeitet. In der Vorrede zum Kleinen Katechismus schrieb er 1529:

Wie manchen Jammer habe ich gesehen, dass der gemeine Mann doch so gar nichts weiß von der christlichen Lehre, sonderlich auf den Dörfern, und leider viel Pfarrherrn gar ungeschickt und untüchtig sind zu lehren, ... können weder Vaterunser  noch den Glauben oder zehn Gebot, leben dahin wie das liebe Vieh und unvernünftige Säue ...“

Luther zog daraus die Konsequenz, mit dem Katechismus ein Lehrbuch zu schreiben, um das „junge und einfältige Volk“ mit „einerlei gewissen Text und Formen“ zu lehren und zu bilden. Deswegen hatte er keinerlei Bedenken, selbst Streichungen vorzunehmen oder inhaltliche Schwerpunkte neu zu setzen. So fordert Luther die Pfarrer auf, immer das Gebot besonders zu beackern, welches in bestimmten Berufsgruppen am wenigstens Beachtung findet:

... das siebente Gebot vom Stehlen musst du bei Handwerkern, Händlern, ja auch bei Bauern und Gesinde heftig treiben, denn bei solchen Leuten ist allerlei Untreu und Dieberei groß.

Niemandem wird es schwerfallen, es heute ähnlich zu sehen – wenn wir an die Korruption und Bereicherungsmentalität denken, die das Gerechtigkeitsgefüge in Gesellschaften in Schieflage bringen. Es wäre jedenfalls kein Schade, wenn in den Eingangshallen der Börsen das 7 bzw. 8. Gebot in möglichst großen Lettern und vielen Sprachen zu lesen wäre. Kein Wunder also, dass Luther Eltern und Obrigkeit eindringlich mahnt, mithilfe des Kleinen Katechismus für die Bildung und Erziehung der Kinder zu sorgen. Wer diese Aufgabe vernachlässigt, begeht in Luthers Augen eine „verfluchte Sünde“.

Doch auch wenn man sich noch so erfreuen kann an Luthers deftig-kräftiger Sprache und seine trefflichen Bemerkungen höchste Aktualität beanspruchen können – heute müssen wir durchaus kritisch betrachten, wie Luther in das Gefüge der 10 Gebote eingegriffen hat. Warum unterschlägt er im kleinen Katechismus den Einschub des 1. Gebotes:

der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, befreit habe ...

obwohl für ihn die Freiheit des Christenmenschen doch ein so zentrales Anliegen war? Schlägt sich in dieser Verstümmelung des 1. Gebotes Luthers gebrochenes Verhältnis zum Ursprung des Glaubens an den einen Gott nieder: die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten - auch verursacht durch seine schroff-militante Ablehnung der Befreiungsbewegungen des 16. Jahrhunderts (man denke nur an seine erbitterte Gegnerschaft zu den Bauern)? Tatsache ist, dass wir – wenn wir die 10 Gebote aus sich heraus verstehen wollen – diese nicht einfach aus ihrem Kontext herauslösen und ohne Beachtung ihrer Entstehungszeit betrachten können – und das ist die Befreiungserfahrung des Volkes Israel.

Das 1. Gebot ist ja so etwas wie ein Prolog, wie eine Überschrift, die über allen anderen Geboten steht. In diesem Prolog, den Gott selbst spricht, wird als erstes das Beziehungsverhältnis zwischen Gott und Mensch beschrieben:

Ich bin der HERR, dein Gott

Sodann bestimmt sich Gott als der Garant der Freiheit:

der ich dich aus ... der Knechtschaft geführt habe

Schließlich ruft Gott den Menschen auf, die Beziehung zum Gott der Freiheit nicht durch die Beachtung anderer Gottheiten zu entwerten:

Du sollst keine anderen Götter haben – und nun wörtlich: „mir ins Angesicht“

was so viel bedeutet wie: Zwischen dem Gott der Freiheit und dem Menschen darf sich keine andere Autorität schieben. Da das 1. Gebot von der Existenz vieler Gottheiten ausgeht, betont dieser Prolog: Es gibt nur einen Gott, der Freiheit garantiert. Ihn sollen wir – wie Luther es genial in seiner Erklärung des 1. Gebotes formuliert hat – „über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen“.

Von daher ist auch das 2. Gebot zu verstehen, das Martin Luther im Kleinen Katechismus einfach übergeht (darum auch die unterschiedliche Zählweise der Gebote): das Bilderverbot, das neben dem Feiertagsgebot das umfangreichste ist. Natürlich steht dieses Gebot in einem ganz engen Zusammenhang zum 1. Gebot. Zum einen soll durch dieses Gebot zum Ausdruck gebracht werden, dass der Gott der Freiheit nicht in ein Bild gepresst werden darf. Denn Freiheit ist ein Prozess und kein Zustand. Freiheit muss immer neu verantwortet werden. Zum andern wird klargestellt: Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erden, kann grundsätzlich mit nichts und niemanden auf Erden verglichen werden. Wohl ist der Mensch ein Stück von Gott – aber niemals darf der Mensch den Anspruch erheben, selbst Gott sein zu wollen. Warum aber hat Martin Luther dieses Gebot nicht in den Kleinen Katechismus aufgenommen? Sicher ist das nur zu erklären auf dem Hintergrund des Bildersturms, also der gewaltsamen Entrümpelung der Kirchen zu Beginn der Reformationszeit, der Luther nach seiner Rückkehr von der Wartburg 1522 entschieden entgegengetreten ist. Er wollte alles vermeiden, was auch nur den Anschein einer nachträglichen Rechtfertigung des Bildersturms in sich geborgen hätte.

Heute, im visuellen Zeitalter, da für viele Menschen die Grenzen zwischen Bild/Film und Wirklichkeit verschwimmen und wir auch spüren, welche manipulierende Funktion Bilder haben können, ist es sicherlich gut, wenn wir uns durch dieses Gebot zum nüchternen Umgang mit bildhaften Darstellungen anhalten lassen. Jeder weiß, dass wir inzwischen auf unseren Computern auch dank KI Bilder so bearbeiten können, dass Fälschungen als solche gar nicht mehr zu erkennen sind. Jeder weiß, wie Bilder zu Ikonen der Macht und Unterdrückung aufgebauscht werden können, die der Anbetung von Quasi-Göttern dienen. Es ist ja kein Zufall, dass in allen Diktaturen die Herrscher bei Aufmärschen in überlebensgroßen Abbildungen durch die Straßen getragen werden. Auch dürfte gar nicht schwer nachzuvollziehen sein, dass die Folgen solch verheerender BILD-Gläubigkeit über Generationen, also bis ins dritte und vierte Glied, wirksam bleiben.

Mit dem 3. Gebot (in der Zählung des Ersten Testaments) ändert sich die Sprache. Ich weiß nicht, ob Ihnen das schon einmal aufgefallen ist: Nun redet Gott nicht mehr über sich, sondern über Gott wird in der dritten Person gesprochen:

Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen

Jeder Versuch, Gott für etwas anderes als für die Freiheit in Anspruch zu nehmen, soll abgewehrt werden. Von daher erklärt sich auch, warum die ersten drei Gebote negativ formuliert sind: Gott und die durch ihn ermöglichte Befreiung von Knechtschaft sollen nicht entwertet werden – weder durch andere Götter, noch durch Bilder, noch durch den Missbrauch des Namens. Wo dies geschieht, sind die Freiheit des Menschen und der Bestand des Lebens bedroht. Und das belegt die Menschheitsgeschichte eindeutig.

Nun ist interessant, dass relativ unvermittelt als 4. Gebot der Aufruf zur Heiligung des Sabbats folgt. Es ist das ausführlichste, mit Erläuterungen und Zusätzen versehene Gebot. Luther hat es auf die kurze Formel gebracht: „Du sollst den Feiertag heiligen“ und in seiner Auslegung das Gebot ganz auf den Gottesdienst, Predigt und Wort Gottes, bezogen. Dabei geht es im 4. Gebot ursprünglich überhaupt nicht um den Kultus im Tempel, sondern zunächst und allein um das „Aufhören“ (so die wörtliche Übersetzung des hebräischen Wortes šbt), um das Beenden der Arbeit. Die Arbeit selbst wird im Blick auf das 1. Gebot durchaus als Sklaverei verstanden. So ist der Ruhetag die geschenkte Befreiung von der Arbeit, vom Zwang funktionieren zu müssen. Von dieser Freiheit darf niemand ausgenommen werden – weder die Frauen, noch die Sklaven, noch die Fremden. Die Botschaft dieses Gebotes ist eindeutig: Am Sabbat zeigt sich, wie wir Menschen mit der durch Gott geschenkten Freiheit umgehen, wie wir sie praktizieren und gestalten. Wenn wir heute über die Frage des Sonntagsschutzes debattieren, dann ist dies vor allem eine Frage danach, wie wir es mit der Freiheit halten – aber nicht in dem Sinne, nun alle Regeln fallen zu lassen, sondern ob und wie weit wir Zwängen, auch ökonomischen Zwängen, widerstehen können. Eines jedoch bleibt sehr deutlich: wie sehr sich Luther in seiner Auslegung des Feiertagsgebotes vom biblischen Verständnis entfernt hat. Ich kann daraus nur den Schluss ziehen, dass das Angebot der Freiheit uns eben nicht eine fest fundamentierte, ewig gültige Auslegung der 10 Gebote erlaubt, sondern uns eine immer neue, zeitgemäße Auseinandersetzung abverlangt – so wie Luther uns dies vorgemacht hat.

Mit dem 5. Gebot beginnt nun der Teil der 10 Gebote, der vom Umfang her nur ein Drittel des Textes ausmacht. Innerhalb dieser Gruppe nimmt das 5. Gebot

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren

eine Sonderstellung ein. Es ist positiv formuliert und fordert ein bestimmtes Tun, während die folgenden Gebote den Menschen die Unterlassung von Töten, Ehebruch, Stehlen, Lügen und Begehrlichkeiten abverlangen. Beim 5. Gebot geht es übrigens nicht, wie Luther es noch verstand, um eine Unterordnung der Kinder unter die Eltern. Davon leitete Luther den absoluten Gehorsam gegenüber der Obrigkeit ab. Das aber ist eine völlige (und fatale) Fehlinterpretation des 5. Gebotes, in der leider auch die Obrigkeitshörigkeit und Demokratiefeindlichkeit der Evangelischen Kirche bis 1945 begründet liegt. Grundgedanke dieses Gebotes ist die Frage der Altersversorgung. Mit dem Gebot ist die angemessene Versorgung der alten Eltern durch die erwachsenen Kinder mit Nahrung, Kleidung und Wohnung bis zu ihrem Tod, der respektvolle Umgang und eine menschliche Behandlung trotz abnehmender Lebenskraft und schließlich eine würdige Beerdigung angesprochen. Auch dann, wenn Menschen nicht mehr frei sind in ihren Entscheidungen, müssen sie teilhaben können an der geschenkten Freiheit. Was für eine Herausforderung, wenn wir heute uns den Kopf darüber zerbrechen, wie Generationengerechtigkeit politisch, sozial und menschlich umzusetzen ist.

Hier, wie auch in den folgenden Geboten, zeigt sich, wie angewiesen wir auch heute auf diese Wegweisungen sind – vor langer, langer Zeit aufgeschrieben, zunächst nur an Männer gerichtet und geltend für das Volk Israel, das die konkrete Erfahrung mit dem Gott der Freiheit gemacht hat. Sicher hatten die Menschen damals nicht im Blick, diesen Geboten eine globale Wirkung, Geschlechter übergreifende und absolute moralische Autorität beizumessen. Aber nach über 2.500 Jahren können wir feststellen: Ohne den Rückbezug auf die 10 Gebote wäre es uns nicht möglich gewesen, die Verwerfungen und die Entwertung des Lebens durch Diktaturen, gottähnliche Despoten, kirchliche Allmachtansprüche, Zwänge aller Art und die daraus resultierende Unfreiheit zu überwinden. Deswegen kommt auch heute niemand an den 10 Geboten vorbei – auch nicht an dem Prolog, der das Thema der Gebote angibt: die Freiheit. Darum ist es heute wichtiger denn je, dass wir in den Geboten weniger moralische Forderungen sehen, als vielmehr Bedingungen der Freiheit. Nicht töten, nicht die Ehe brechen, nicht stehlen, nicht lügen, nicht begehren – das soll das Leben des Nächsten und seiner Familie sichern und lässt so auch ihn teilhaben an der Freiheit.

Was wäre für die Freiheit des Lebens und für das soziale Miteinander gewonnen, wenn jeder von uns morgen von seinem Nachbarn, Freundin oder Bruder gesagt bekommt: Du kennst wenigstens die 10 Gebote! Natürlich wissen wir: Das ist keine Garantie dafür, richtig zu handeln - aber Gott gebe, dass aus diesem „Wenigstens“ ganz viel Freiheit erwächst und wir davor bewahrt werden, wissentlich das Falsche zu tun.

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

 

Die 10 Gebote aus dem Kleinen Katechismus von Martin Luther

(I) Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.

Was ist das?

Wir sollen Gott über alle Dinge

fürchten, lieben und vertrauen.

(II) Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

(III) Du sollst den Feiertag heiligen.

(IV) Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass dir's wohl gehe und du lange lebest auf Erden.

(V) Du sollst nicht töten.

(VI) Du sollst nicht ehebrechen.

(VII) Du sollst nicht stehlen.

(VIII) Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

(IX)Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

(X) Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was sein ist.

 

Christian Wolff, Pfarrer i.R.

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