Thomaskirche Ort des Glaubens, des Geistes, der Musik
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Aktuelles

Hier finden Sie Veranstaltungshinweise, Neuigkeiten aus Gemeinde und Förderverein, den aktuellen Thomasbrief, Gedanken zum Tag und Stellenangebote.

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Besucherinformation

Sie planen einen Besuch der Thomaskirche ? Über Öffnungszeiten, Führungen, Besichtigungsgebühr, Angebote und Wegbeschreibung können Sie sich hier informieren. 

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Spenden

Vor 25 Jahren wurde die Thomaskirche dank großzügiger Spenden restauriert. Heute brauchen wir erneut Ihre Unterstützung, um Kirche, Kultur und Bachs Erbe zu bewahren. Jede Spende zählt! Herzlichen Dank.

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Thomasshop

Musikalische Souvenirs rund um Bach, die Thomaskirche und Leipzig.
Online oder vor Ort

Öffnungszeiten
Mo. - Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
So. 11.00 - 18.00 Uhr

 

 

Kommende Veranstaltungen

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VVK: PK I 36/29 €, PK II 30/24 €, PK III 24/19 €

AK: PK I 43/35 €, PK II 36/30 €, PK III 30/24 €

 

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Konzert

Jason Moran plays Duke Ellington

50. Leipziger Jazztage (17.–24. Oktober 2026)

Er verbindet Tradition mit radikaler Vorstellungskraft – und wird dafür weltweit gefeiert. Kein Wunder also, dass sich Medien und Publikum ausnahmsweise einig sind: Der US-amerikanische Komponist und Konzeptkünstler Jason Moran zählt zu den bedeutendsten und originellsten Jazzmusikern unserer Zeit.

»Ich bin kein Pionier«, sagte er einmal über sich, nicht frei von der ihm ganz eigenen Bescheidenheit. Vielmehr, so der Pianist weiter, lade er »alte Dinge mit neuen Ideen auf«.Die nötige Inspiration findet er dafür seit vielen Jahren bei den Großen der Jazzgeschichte. Etwa bei Thelonius Monk, dessen Werk »‘Round Midnight« er im Alter von 13 Jahren in der Plattensammlung seines Vaters entdeckte. Oder bei Duke Ellington.

Dabei kann Moran mittlerweile getrost in einem Atemzug mit seinen Vorbildern genannt werden. Als »Bewahrer des kulturellen Erbes des Jazz« bezeichnete ihn die Jury des Amherst College in Massachusetts 2024, als sie ihn zum »Doctor of Arts« ernannte. Für den Rolling Stone ist er hingegen schlicht der »provokanteste Denker des aktuellen Jazz«.

Ähnlich wie der »Duke« bewegt sich auch Moran zwischen Großformation und Solowerk. So präsentierte er vor zwei Jahren mit der hr-Bigband ein Ellington-Programm, an das er mit seinem neuen, in reduzierten Klangfarben gehaltenen Soloalbum nun anschließt.

Morans Interpretationen sind dabei weit mehr als eine Hommage an einen persönlichen Helden. Vielmehr transformiert er das historische Material in etwas Eigenes, oft Überraschendes. Und das inmitten der Thomaskirche – jenem traditionsreichen Ort, an dem Johann Sebastian Bach einst den Ruf Leipzigs als Musikstadt prägte.

Dabei gelingt Moran ein nur selten geglücktes Kunststück: Er befreit das musikalische Erbe vom musealen Staub. Was bleibt, ist ein ergreifendes Stück Musik – radikal persönlich, hochkonzentriert und der Gegenwart stets einen Schritt voraus.

TICKETS:
VVK: PK I 36/29 €, PK II 30/24 €, PK III 24/19 €
AK: PK I 43/35 €, PK II 36/30 €, PK III 30/24 €

Veranstalter: Leipziger Jazztage

Tickets
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Konzert

Luke Bergman: Solo Pedal Steel Guitar / Lea Bertucci »The Oracle«

50. Leipziger Jazztage (17.–24. Oktober 2026)

Mit der schwebenden, nicht selten auch schwermütigen Klangcharakteristik der Pedal Steel Guitar vermag Luke Bergman Geschichten zu erzählen, die bei seinem Leipzig-Debüt in der nächtlichen Atmosphäre der Thomaskirche auf einen einzigartigen Resonanzraum treffen.

TICKETS:
VVK: 24/19 € Online über Eventim (siehe Ticketlink)
AK: 29/24 €

»Sie ist meine Gesangsstimme«, hat der legendäre Musiker und Produzent Daniel Lanois mal über die Pedal Steel Guitar gesagt. Eine Metapher, klar. Doch zugleich weit mehr als das – kann man das Saiteninstrument, das vor gut 100 Jahren die Country-Musik der Vereinigten Staaten revolutionierte, mit seinem charakteristischen Vibrato und der fließenden Tonübergänge tatsächlich förmlich zum Singen bringen.

Das weiß niemand besser als Luke Bergman: Den US-amerikanischen Multiinstrumentalisten kennen viele durch sein Wirken als Bassist, etwa im Bill Frisell Trio. Seine primäre Stimme, das wird er nicht müde zu betonen, sieht er jedoch in der Pedal Steel. Mit ihrer schwebenden, nicht selten auch schwermütigen Klangcharakteristik vermag er Geschichten zu erzählen, die bei seinem Leipzig-Debüt in der nächtlichen Atmosphäre der Thomaskirche auf einen einzigartigen Resonanzraum treffen.

Nachzuhören ist Bergmanns spielerische Finesse etwa auf seinem zuletzt erschienenen, mit Jason Burger und Martin Nevin aufgenommenen Trio-Album. Aller melodischen Zugänglichkeit zum Trotz greift er dabei nie zum allzu erwartbaren Ton. Stattdessen baut er immer wieder harmonische Wendungen mit ein, die auch beim wiederholten Hören zum Staunen verleiten.

Besonders in Stücken wie »Goodbye Pork Pie Hat« oder »Reflections in D« spiegelt sich Bergmans musikalische Durchlässigkeit: So verbinden sich darin die rhythmische Komplexität des Jazz mit der melodischen Reduktion populärer Americana-Musik. Doch auch die harmonische Vielfältigkeit der experimentellen Musik blitzt in seinem Spiel immer wieder auf. Damit erweist er sich als personifizierter Melting Pot moderner US-amerikanischer Sounds des 20. Jahrhunderts.

Im Anschluss: Lea Bertucci »The Oracle«
Das Orakel zum Festivaljubiläum! An der Bandmaschine entstehen in geschichtsträchtigen Gemäuern akustische Vorahnungen. Mit Feldaufnahmen, Collagen und radikaler Klangmanipulation erschafft Lea Bertucci immersive Klangräume.

Lea Bertucci (a-sax, fl, voc, tape machine)

Veranstalter: Leipziger Jazztage

Musik in Bachs Kirche

Motette

Superintendent Sebastian Feydt
Thomasorganist Johannes Lang
Schola der Maîtrise St. Sernin Toulouse
Jean Persil, Leitung

Das Eintrittsprogramm für Motetten berechtigt zum Besuch der Veranstaltung, es gibt keine Tickets. 

Das Programm erhalten Sie für 3,-€ pro Person (Leipzig-Pass/Kinder/Schüler frei) nur an den Eingängen der Kirche ab 45 Minuten vor Beginn der Veranstaltung. 

Es besteht freie Platzwahl, eine Platzreservierung ist nicht möglich.

Alle Veranstaltungen

Thomaskirche Leipzig „Ort des Glaubens, des Geistes und der Musik“

Bild zeigt die Thomaskirche von außen

Die Thomaskirche ist eines der beiden zentralen Gotteshäuser in der Leipziger Innenstadt und geistlicher Mittelpunkt für über 4.500 Gemeindeglieder. Sie ist die Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs, Heimat des Thomanerchores und Spielstätte des Gewandhausorchesters. Menschen aus aller Welt kommen in die Thomaskirche, um einen Gottesdienst, eine Motette oder ein Konzert zu erleben. Mit seiner beeindruckenden Architektur und dem 68 Meter hohen Turm prägt die Thomaskirche das Leipziger Stadtbild. 

In der Thomaskirche, die auf das 1212 gegründete Chorherrenstift zurückgeht, wurde die Universität Leipzig gegründet. Hier predigte Martin Luther 1539 anlässlich der Einführung der Reformation. Von 1723 - 1750 hatte Johann Sebastian Bach das Amt des Thomaskantors inne; sein Grab befindet sich seit 1950 im Altarraum der Kirche.

Im Lauf der Jahre wurde die Thomaskirche oft baulich umgestaltet. Die letzte große vollständige Instandsetzung und Restaurierung fand von 1997 - 2000 statt. 2016 wurde der neugotische Jesus-Altar wieder im Chorraum aufgestellt. Von 2019 - 2021 wurde das historische Geläut der Thomaskirche restauriert und um vier Glocken erweitert.