Karten über www.reservix.de, im Thomasshop, Musikalienhandlung Oelsner, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie Abendkasse vor dem Konzert.
Konzert
SEID GETROST
Kammerchor Josquin des Préz & Collegium Musicum '23
SEID GETROST
Adventspasticcio mit Werken von G. Fr. Händel, G. Ph. Telemann, Chr. Graupner und J. S. Bach
Clara-Sophie Rohleder, Sopran
Susanne Langner, Alt
Sören Richter, Tenor
Felix Rohleder, Bass
Kammerchor Josquin des Préz
Collegium Musicum '23
Clemens Flämig, Leitung
TICKETS 28,-€/erm. 23,-€
Karten über www.reservix.de, im Thomasshop, Musikalienhandlung Oelsner, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie Abendkasse vor dem Konzert.
Das Pasticcio stellte im 18. Jahrhundert eine beliebte Form der Zusammenstellung von Werken dar. Selbst berühmte Komponisten, die sich ob ihrer eigenen Kreativität nicht verstecken mussten, nutzten dieses Format, denn der heutige „Werkbegriff“ wurde viel kreativer und freier verstanden.
Das Advents-Pasticcio „SEID GETROST" mit Werken von Händel, Telemann, Graupner und J.S. Bach, die sich in der Thematik des Advents bewegen, soll dieser Form heute neu nachspüren. Hierbei spielen thematische wie auch finanzielle und besetzungstechnische Überlegungen, die ja auch für die Barockzeit nachgewiesen sind, eine wichtige Entscheidungsgrundlage. Alle vier Komponisten stehen in Beziehung zum mitteldeutschen Raum und sind zumindest durch ihre Geburt und frühe Prägung und Ausbildung mit dieser Region eng verbunden. Mit dem Collegium Musicum 23 und dem Kammerchor Josquin des Préz werden zwei Ensemble miteinander musizieren, die immer wieder in der historisch informierten Aufführungspraxis Impulse setzen.
Landesbischof Tobias Bilz
Pfarrer Dr. Janning Hoenen
Große Kurrende und Kantorei der Singschule St. Thomas
Thomanernachwuchschor der Klasse 2 der Grundschule forum thomanum
Maria Leistner, Leitung
Johann Sebastian Bach (1685-1750):
Weihnachts-Oratorium BWV 248 (Kantaten I-VI)
Céline Scheen, Sopran
Marie Henriette Reinhold, Alt
Nick Pritchard, Tenor
Frederick Long, Bass
Gewandhausorchester Leipzig
THOMANERCHOR Leipzig
Thomaskantor Andreas Reize, Leitung
Preise: 125/110/100/80 EUR
Flexpreise: 138/121/110/88 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Vorverkauf für Abonnenten und GHO Card Inhaber ab 13. Juni 2026. VVK Start ab 27. Juni 2026. Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester Card
UNBESCHREIBLICHES BESCHREIBEN
Dem Weihnachtswunder sind keine Worte gewachsen, und Begriffe für Bachs unbegreiflichen weihnachtsfestkreisenden Kantatenzyklus von 1734 wollen eigens ersonnen sein. Himmelherrscherliche Vorfreudenfanfaren bereiten der 1. Kantate die Bahn, zionzärtlich umschmeichelt die Oboe den Empfangsarienalt und die Trompete eilt dem starkköniglichen Bass voraus. Durch die pastoralpräludierende Engelchorlandschaft eilen zum 2. Teil in Oboenwolle gehüllte Hirten daher. Flinkflötende Hirtenhektik trifft unmittelbar auf ruhgenießenden Altschlaf. Ein- und ausgangs der dritten Kantate strömt chorlinienförmiges Koloraturlallen und straft das »matte Gesänge« verheißende Libretto Lügen. Die Hirten fugieren nun durch Tonleitertäler und -hügel gen Bethlehem. Mitleid und Erbarmen besingen mit langem dacapo- Atem Sopran und Bass, bevor eine wunderselige Solovioline der Altistin Herzensgesellschaft leistet.
GOLDHAAR ENGELS FROHLOCKENWICKLER
In der wohlig hornwarmen vierten Kantate zerflößen Sopran und Oboe zu jafragender Echokammermusik. Der melismenmutige Tenor wirft sich mit Verve ins Violingetümmel für seinen Heiland. Den chorreichen fünften Oratorienteil durchflutet sternleuchtendes, passionsvisionäres Dreikreuzdur, das Erlöserlicht bis in ferne Lande und tiefste Herzen sendet. Den einzigen Dreigesang birgt diese kleinodkostbare Kantate; über das altistische Schweigegeheiß synkopiert die Solovioline mitteilsam hinweg. Zum Erscheinungsfestfinale kommen drei Könige zur Krippe herbeigesungen. Der falsche Bassherodes beschert uns mit seinem Versuch, sie als Weihräuchermännchen zu streichinstrumentalisieren, ein sopranhysterisches Rezitativ mit betörender, suggestiv spitztöniger Winkarie. Erfolgreich setzt der Tenor sich mit Holzbläserharnisch und Dissonanzdolch gegen stolzschnaubende Fagottfeinde zur Wehr, sodass der Chor abschließend trompetentrunken die Todteufelhöllenüberwindung jubelschmettern kann.
Johann Sebastian Bach (1685-1750):
Weihnachts-Oratorium BWV 248 (Kantaten I-VI)
Céline Scheen, Sopran
Marie Henriette Reinhold, Alt
Nick Pritchard, Tenor
Frederick Long, Bass
Gewandhausorchester Leipzig
THOMANERCHOR Leipzig
Thomaskantor Andreas Reize, Leitung
Preise: 135/120/110/85 EUR
Flexpreise: 149/132/121/94 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Vorverkauf für Abonnenten und GHO Card Inhaber ab 13. Juni 2026. VVK Start ab 27. Juni 2026. Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester Card
UNBESCHREIBLICHES BESCHREIBEN
Dem Weihnachtswunder sind keine Worte gewachsen, und Begriffe für Bachs unbegreiflichen weihnachtsfestkreisenden Kantatenzyklus von 1734 wollen eigens ersonnen sein. Himmelherrscherliche Vorfreudenfanfaren bereiten der 1. Kantate die Bahn, zionzärtlich umschmeichelt die Oboe den Empfangsarienalt und die Trompete eilt dem starkköniglichen Bass voraus. Durch die pastoralpräludierende Engelchorlandschaft eilen zum 2. Teil in Oboenwolle gehüllte Hirten daher. Flinkflötende Hirtenhektik trifft unmittelbar auf ruhgenießenden Altschlaf. Ein- und ausgangs der dritten Kantate strömt chorlinienförmiges Koloraturlallen und straft das »matte Gesänge« verheißende Libretto Lügen. Die Hirten fugieren nun durch Tonleitertäler und -hügel gen Bethlehem. Mitleid und Erbarmen besingen mit langem dacapo- Atem Sopran und Bass, bevor eine wunderselige Solovioline der Altistin Herzensgesellschaft leistet.
GOLDHAAR ENGELS FROHLOCKENWICKLER
In der wohlig hornwarmen vierten Kantate zerflößen Sopran und Oboe zu jafragender Echokammermusik. Der melismenmutige Tenor wirft sich mit Verve ins Violingetümmel für seinen Heiland. Den chorreichen fünften Oratorienteil durchflutet sternleuchtendes, passionsvisionäres Dreikreuzdur, das Erlöserlicht bis in ferne Lande und tiefste Herzen sendet. Den einzigen Dreigesang birgt diese kleinodkostbare Kantate; über das altistische Schweigegeheiß synkopiert die Solovioline mitteilsam hinweg. Zum Erscheinungsfestfinale kommen drei Könige zur Krippe herbeigesungen. Der falsche Bassherodes beschert uns mit seinem Versuch, sie als Weihräuchermännchen zu streichinstrumentalisieren, ein sopranhysterisches Rezitativ mit betörender, suggestiv spitztöniger Winkarie. Erfolgreich setzt der Tenor sich mit Holzbläserharnisch und Dissonanzdolch gegen stolzschnaubende Fagottfeinde zur Wehr, sodass der Chor abschließend trompetentrunken die Todteufelhöllenüberwindung jubelschmettern kann.
Johann Sebastian Bach (1685-1750):
Weihnachts-Oratorium BWV 248 (Kantaten I-VI)
Céline Scheen, Sopran
Marie Henriette Reinhold, Alt
Nick Pritchard, Tenor
Frederick Long, Bass
Gewandhausorchester Leipzig
THOMANERCHOR Leipzig
Thomaskantor Andreas Reize, Leitung
Preise: 125/110/100/80 EUR
Flexpreise: 138/121/110/88 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Vorverkauf für Abonnenten und GHO Card Inhaber ab 13. Juni 2026. VVK Start ab 27. Juni 2026. Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester Card
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Dem Weihnachtswunder sind keine Worte gewachsen, und Begriffe für Bachs unbegreiflichen weihnachtsfestkreisenden Kantatenzyklus von 1734 wollen eigens ersonnen sein. Himmelherrscherliche Vorfreudenfanfaren bereiten der 1. Kantate die Bahn, zionzärtlich umschmeichelt die Oboe den Empfangsarienalt und die Trompete eilt dem starkköniglichen Bass voraus. Durch die pastoralpräludierende Engelchorlandschaft eilen zum 2. Teil in Oboenwolle gehüllte Hirten daher. Flinkflötende Hirtenhektik trifft unmittelbar auf ruhgenießenden Altschlaf. Ein- und ausgangs der dritten Kantate strömt chorlinienförmiges Koloraturlallen und straft das »matte Gesänge« verheißende Libretto Lügen. Die Hirten fugieren nun durch Tonleitertäler und -hügel gen Bethlehem. Mitleid und Erbarmen besingen mit langem dacapo- Atem Sopran und Bass, bevor eine wunderselige Solovioline der Altistin Herzensgesellschaft leistet.
GOLDHAAR ENGELS FROHLOCKENWICKLER
In der wohlig hornwarmen vierten Kantate zerflößen Sopran und Oboe zu jafragender Echokammermusik. Der melismenmutige Tenor wirft sich mit Verve ins Violingetümmel für seinen Heiland. Den chorreichen fünften Oratorienteil durchflutet sternleuchtendes, passionsvisionäres Dreikreuzdur, das Erlöserlicht bis in ferne Lande und tiefste Herzen sendet. Den einzigen Dreigesang birgt diese kleinodkostbare Kantate; über das altistische Schweigegeheiß synkopiert die Solovioline mitteilsam hinweg. Zum Erscheinungsfestfinale kommen drei Könige zur Krippe herbeigesungen. Der falsche Bassherodes beschert uns mit seinem Versuch, sie als Weihräuchermännchen zu streichinstrumentalisieren, ein sopranhysterisches Rezitativ mit betörender, suggestiv spitztöniger Winkarie. Erfolgreich setzt der Tenor sich mit Holzbläserharnisch und Dissonanzdolch gegen stolzschnaubende Fagottfeinde zur Wehr, sodass der Chor abschließend trompetentrunken die Todteufelhöllenüberwindung jubelschmettern kann.