Thomanerchor

Thomanerchor Der Symbol externer Link Thomanerchor, dessen Geschichte bis ins Jahr 1212 zurückreicht, ist die älteste kulturelle Einrichtung der Stadt Leipzig. 800 Jahre musica sacra prägt die Chorgeschichte, die alle politischen, städtischen, religiösen und schulischen Auseinandersetzungen überdauert hat.

Durch das Wirken vieler Thomaskantoren, unter ihnen der bedeutendste, Johann Sebastian Bach (Thomaskantor 1723 bis 1750), wurden die Thomaskirche Leipzig und die Stadt zum Zentrum protestantischer Kirchenmusik. Der traditionsreiche Knabenchor hat seine Heimstatt in der Thomaskirche, der Hauptwirkungsstätte Bachs, und fühlt sich dessen Erbe besonders verpflichtet.

 

 

Gotthold Schwarz ist seit Juni 2016 neuer Thomaskantor, der 37. und damit der 17. nach Johann Sebastian Bach. er wurde am 20. August 2016 in sein Amt eingeführt. Bereits zuvor hatte er nach dem Rücktritt von Georg Christoph Biller im Januar 2015 das Amt interimsweise ausgeübt.








Georg Christoph Biller ist zum 31. Januar 2015 aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des Thomaskantors zurückgetreten. Er war der 36. Thomaskantor in der Geschichte des Chores und damit der 16. nach Johann Sebastian Bach.








Die wöchentlichen Motetten am Freitag und Samstag sind eine feste musikalische Institution. 1992 begann Biller, in den Samstagsmotetten den gesamten erhaltenen Bach-Kantatenzyklus in chronologischer Reihenfolge und in Zuordnung zum entsprechenden Sonntag des Kirchenjahres durch den Thomanerchor Leipzig und das Gewandhausorchester Leipzig aufzuführen.

Die regelmäßigen Aufführungen der Bachschen Passionen und des Weihnachtsoratoriums durch den Thomanerchor und das Gewandhausorchester ziehen neben den Motetten tausende Besucher in die Thomaskirche.