Predigten im Abendgottesdienst

Wir haben uns während der gesamten Konfirmandenzeit und insbesondere in der letzten Zeit bewusst gemacht, an welcher Stelle Gott steht und was für andere Werte unser Leben beeinflussen. Für uns sind Familie, Freunde, Gesundheit, Glaube und Spaß am Leben am wichtigsten. Allerdings fielen auch die Werte Anerkennung und Intelligenz sehr oft auf. Für uns ist es wichtig, in unserem Freundeskreis oder allgemein sozialen Umfeld nicht außen vor zu sein, da dies heute sehr vielen sehr schnell passiert. Daran sind soziale Netzwerke oft nicht unschuldig. All dies soll aber keinesfalls heißen, dass Gott unwichtig ist und stets an zweiter Stelle steht. Wir mussten uns bewusst machen, was Gott bedeutet und wo er für uns oberste Priorität hat. Jeder für sich. Wir lernten und akzeptierten die Meinung von jedem in dieser Zeit. Dennoch ist uns aufgefallen, dass es vielen Menschen auf dieser Welt nur um das Ansammeln von materiellen Dingen geht. Oder wenn man in Kriegsgebieten oder Diktaturen sieht, wie der Wert Freiheit - in Bezug auf Meinungsfreiheit oder Religionsfreiheit - und andere menschliche Werte, die für uns selbstverständlich scheinen, von Menschenhand missachtet werden, muss man leider die Absurdheit von heute erkennen. (Helena Kater)

In unserem Anspiel kommen wir auf einer sehr extremen Art und Weise auf die Missachtung von Werten zurück. Ein Mann der alles hat: Geld; 3 „gesunde" Kinder, eine Frau, einen Freund und doch ist er unzufrieden. Er will sich nicht wirklich entscheiden und auch nicht teilen. Hauptsache er hat für sich vorgesorgt und genug Geld. Doch diese Art von Werten schätzt Gott nicht. Das Anspiel beruht ja auf der Bibelgeschichte aus dem Lukasevangelium Kapitel 12, Vers 16- 21. Auch der Bauer sammelt alles- nur für sich. Doch davon hat er nichts, den Gott sagt ja zu ihm, dass man noch in derselben Nacht seine Seele fordern wird. Auch in unserem Anspiel ist der Mann am Ende allein. Ohne Freunde, Familie und das Geld steht ihm auch nicht mehr zu. Wir schlussfolgern daraus, dass jeder eigene Werte hat, doch die Wertvorstellung anderer stets wertschätzen sollte. Natürlich ist Materielles in unserer heutigen Zeit nicht unwichtig, um glücklich zu werden. Wir wollen aber mit unserer Konfirmation zeigen, welche wahren Werte uns wichtig sind.   (Stella Schmal)